Horoskop Rechner

Das Mondzeichen

Eine Absage kommt per Nachricht, und noch bevor du einen Gedanken gefasst hast, ist schon eine Regung da: Enttäuschung, Trotz oder leise Erleichterung. Solche Momente vor jedem Abwägen verbindet die Astrologie mit dem Mond. Das Zeichen, in dem er bei deiner Geburt stand, heißt Mondzeichen, und die Deutung liest darin, was dir Sicherheit gibt, was dich tröstet und wie du für andere sorgst. Jedes der zwölf Zeichen färbt diese Bedürfnisse anders: Ein Mond in einem Feuerzeichen drängt eher nach Ausdruck, einer in einem Wasserzeichen eher nach Nähe und Verbundenheit. Zusammen mit dem und dem gehört das Mondzeichen zu den drei Hauptpunkten, mit denen ein Blick ins Geburtshoroskop oft beginnt.

Die zwölf Zeichen im Vergleich

Die zwölf Zeichen im Vergleich
ZeichenElementQualitätKlassischer HerrscherModerner HerrscherMittlere Verweildauer 2026
WidderFeuerKardinalMarsMars2 Tage 4 Std.
StierErdeFixVenusVenus2 Tage 2 Std.
ZwillingeLuftVeränderlichMerkurMerkur2 Tage 1 Std.
KrebsWasserKardinalMondMond2 Tage 1 Std.
LöweFeuerFixSonneSonne2 Tage 3 Std.
JungfrauErdeVeränderlichMerkurMerkur2 Tage 6 Std.
WaageLuftKardinalVenusVenus2 Tage 9 Std.
SkorpionWasserFixMarsPluto2 Tage 11 Std.
SchützeFeuerVeränderlichJupiterJupiter2 Tage 12 Std.
SteinbockErdeKardinalSaturnSaturn2 Tage 12 Std.
WassermannLuftFixSaturnUranus2 Tage 10 Std.
FischeWasserVeränderlichJupiterNeptun2 Tage 7 Std.

Die Werte gelten für das genannte Jahr: Wie lange der Mond in einem Zeichen bleibt, wechselt von Jahr zu Jahr, und über viele Jahre bleibt er in jedem Zeichen im Mittel etwa gleich lang.

Was das Mondzeichen ist

Der der Astrologie besteht aus zwölf gleich großen Zeichen zu je 30 Grad. Gezählt wird ab dem , mit dem der Widder beginnt. Dein Mondzeichen ist das Zeichen, das der Mond bei deiner Geburt gerade durchquerte. Die Astrologie zählt Sonne und Mond zu den zehn des Horoskops, und unter ihnen ist der Mond der schnellste: Er wechselt das Zeichen schon nach wenigen Tagen. Zwei Menschen, die im Abstand weniger Tage geboren sind, haben deshalb oft dasselbe Sternzeichen, aber verschiedene Mondzeichen.

Für dein Mondzeichen genügen meist Datum und Ort der Geburt; der Ort zählt vor allem wegen der Zeitzone. Das des Mondes, also der Lebensbereich, in dem er steht, braucht dagegen eine genaue Uhrzeit. Knapp wird es nur, wenn der Mond an deinem Geburtstag selbst das Zeichen wechselt. Dann befand sich der Mond nahe einer , und die Uhrzeit entscheidet, ob er bei deiner Geburt noch im alten oder schon im neuen Zeichen stand.

Was der Mond in der Deutung bedeutet

Die astrologische Deutung sieht im Mond das Fühlen und Brauchen: worin du Halt findest, wie du reagierst, bevor du nachdenkst, und was dich beruhigt, wenn dich etwas aufgewühlt hat. Dazu gehört, wie du für andere da bist und wie du selbst umsorgt werden möchtest. Auch der Wechsel deiner Stimmungen, Erinnerungen und vertraute Gewohnheiten, wie viel Nähe und welches Zuhause du brauchst und wie du Veränderungen aufnimmst, gelten als Themen des Mondes.

Dein Sternzeichen beschreibt dagegen Richtung und Wachstum, also das, worauf du bewusst zugehst. Der Mond zeigt, was du unterwegs brauchst, um dich sicher zu fühlen, und manchmal ziehen beide in verschiedene Richtungen. Dein Aszendent wiederum steht für die Art, wie du der Welt begegnest; was du dabei empfindest, deutet die Astrologie am Mond.

Ein Mondzeichen allein bleibt ein Ausschnitt. Steht der Mond im Krebs und die Sonne im Schützen, kann das Bedürfnis nach Geborgenheit auf die Lust am Aufbruch treffen. Das Haus, in dem der Mond steht, zeigt den Lebensbereich, in dem sich seine Bedürfnisse am deutlichsten melden. Die , also die Winkel anderer Planeten zum Mond, geben ihnen einen eigenen Ton. Mehr über das Zusammenspiel steht unter Horoskop lesen.

Mondzeichen und Mondphase

Die ergibt sich aus dem Winkel, den Sonne und Mond miteinander bilden, das Mondzeichen dagegen allein aus dem Ort des Mondes im Tierkreis. Jedes Mondzeichen kann mit jeder Phase zusammenkommen, und das Ergebnis nennt beides. Beim Neumond stehen Sonne und Mond nahe beieinander, beim Vollmond einander gegenüber; dazwischen wächst und schwindet das sichtbare Licht des Mondes. Die acht Phasen heißen „Neumond“, „Zunehmende Sichel“, „Erstes Viertel“, „Zunehmender Mond“, „Vollmond“, „Abnehmender Mond“, „Letztes Viertel“ und „Abnehmende Sichel“.

Manche Astrologinnen und Astrologen lesen an der Phase ab, wie Wille und Gefühl zueinander stehen. Mit zunehmenden Phasen verknüpfen sie eher Aufbau und Tatendrang, mit abnehmenden eher Rückschau, Ordnen und Weitergeben. Eine Rangfolge gibt es dabei nicht: Die Phase fügt dem Mondzeichen eine Färbung hinzu, ohne es zu ändern.

Die zwölf Mondzeichen

Die astrologische Tradition beschreibt für jedes Zeichen eine eigene Art, Gefühle zu erleben, Sicherheit zu finden und Trost anzunehmen.

  • Mond im Widder: Was du fühlst, will hier rasch zur Tat werden, und Ärger kann so schnell verfliegen, wie er aufgeflammt ist. Halt gibt eher das eigene Handeln als das Abwarten.
  • Mond im Stier: Vertraute Abläufe, Dinge, die bleiben, und alles, was die Sinne anspricht, vom Klang bis zum Duft, geben diesem Mond Ruhe. Veränderung braucht hier ihre Zeit.
  • Mond in den Zwillingen: Gefühle klären sich hier gern im Erzählen, im Hin und Her eines Gesprächs oder auf einem Zettel. Neugier und Abwechslung beruhigen diesen Mond eher als lange Stille.
  • Mond im Krebs: Der Mond gilt als des Krebses, und Zugehörigkeit zählt in diesem Zeichen besonders viel. Für die eigenen Leute zu sorgen kann sich ganz selbstverständlich anfühlen, und Erinnerungen bleiben lange lebendig.
  • Mond im Löwen: Warm, offen und mit Spielfreude zeigen sich die Gefühle bei diesem Mond gern. Sicherheit schenkt ihm die Gewissheit, für jemanden etwas Besonderes zu sein.
  • Mond in der Jungfrau: Kümmern heißt hier oft, still und praktisch zu helfen, ohne viel Aufhebens. Gerät etwas durcheinander, stellt sich Gelassenheit eher ein, sobald die Lage in überschaubare Schritte geordnet ist.
  • Mond in der Waage: Unausgesprochenes in einer Beziehung kann hier lange nachwirken, und Frieden kehrt manchmal erst ein, wenn beide Seiten gehört wurden. Schönes ringsum hebt die Stimmung.
  • Mond im Skorpion: Vertrauen wächst bei diesem Mond langsam, doch wenn es einmal da ist, kann Nähe sehr tief gehen. Gefühle neigen hier zur Intensität, und Loslassen gehört zu den großen Themen dieses Zeichens.
  • Mond im Schützen: Zu viel Enge macht diesen Mond ungeduldig, und Trost liegt oft in Humor, Weite oder einem neuen Blick auf das, was dich gerade beschäftigt.
  • Mond im Steinbock: Mit Gefühlen geht dieser Mond eher behutsam und gefasst um, und Fürsorge zeigt sich gern darin, Verantwortung zu übernehmen. Auf Verlässlichkeit, die über Jahre trägt, baut er seine Sicherheit.
  • Mond im Wassermann: Nähe fühlt sich für diesen Mond am stimmigsten an, wenn sie Freiraum lässt. In einem Freundeskreis unter Gleichen kann ebenso viel Geborgenheit entstehen wie in einer Familie.
  • Mond in den Fischen: Stimmungen anderer dringen hier leicht durch, und Mitgefühl entsteht oft wie von selbst. Rückzug, Musik oder ein Bild, in das du dich vertiefst, können helfen, Eigenes und Fremdes wieder zu trennen.

So berechnest du dein Mondzeichen

Der Rechner für dein Mondzeichen kommt meist mit Datum und Ort deiner Geburt aus. Kreuzt du „Geburtszeit unbekannt“ an, betrachtet er den ganzen Geburtstag. Fällt ein Zeichenwechsel des Mondes in diesen Tag, zeigt er unter „Dein Mondzeichen“ beide Zeichen, jedes mit der Uhrzeit, bis zu der oder ab der es galt. Deine Geburtszeit entscheidet dann, welches der beiden Zeichen deines ist. Mit Uhrzeit nennt er auch das Haus deines Mondes und zeigt dein Horoskop als Rad, wie der Rechner für das ganze Geburtshoroskop.

Sternzeichen Tierkreiszeichen, das die Sonne im Moment der Geburt durchläuft; die Deutung verbindet es mit bewusstem Willen und dem Weg, auf dem du wächst.
Aszendent Der Punkt des Tierkreises, der zur Geburtszeit im Osten aufgeht, und das Zeichen, in dem er liegt; gedeutet als die Art, wie du Neuem begegnest.
Tierkreis Band aus zwölf gleich großen Abschnitten, den Zeichen, das der Ekliptik folgt und vom Frühlingspunkt aus gezählt wird.
Frühlingspunkt Punkt der Ekliptik, den die Sonne erreicht, wenn nördlich des Äquators der Frühling anfängt; dort beginnt im tropischen Tierkreis das Zeichen Widder.
Planet Einer der zehn Himmelskörper, die in der Astrologie als Planeten gelten, von der Sonne bis Pluto; die Deutung sieht in jedem ein Bedürfnis, eine Kraft oder eine Begabung.
Haus Abschnitt des Horoskops, den Geburtsort und Uhrzeit festlegen; die Deutung verbindet jedes der zwölf Häuser mit einem Lebensbereich.
Zeichengrenze Übergang von einem Tierkreiszeichen ins nächste; bei Aspekten vermerkt das Ergebnis, wenn die beiden Planeten über diese Grenze hinweg verbunden sind.
Aspekt Bestimmter Abstand zwischen zwei Planeten, gemessen als Winkel auf dem Tierkreis; die Deutung liest daran ab, welche Kräfte sich im Horoskop gegenseitig beeinflussen.
Mondphase Stand des Mondes im Verhältnis zur Sonne bei der Geburt, eingeteilt in acht Phasen vom Neumond bis zur Abnehmenden Sichel; nicht dasselbe wie das Mondzeichen.
Herrscher Planet, den die astrologische Tradition einem Zeichen zuordnet, weil sich ihre Themen ähneln; es gibt ein klassisches und ein modernes Schema.